Wirtschaft und Verkehr
Im Bemühen, die Wirtschaft Spaniens an die weiter fortgeschrittenen Länder Europas heranzuführen, wurden im Laufe der siebziger Jahre große Erfolge erzielt. Mit dem industriellen Wachstum und insbesondere dem Fremdenverkehr stiegen das Pro-Kopf-Einkommen und der Lebensstandard der spanischen Bevölkerung allgemein an. Zum Teil leben die ländlichen Bewohner in ärmeren Verhältnissen als die städtischen. Spanien ist seit dem Beitritt zur EU in einem ständigen Wirtschaftlichen Aufwärtstrend.
Bei einer Sprachreise nach Spanien können Sie in den einzelnen Regionen große Unterschiede erkennen. Insbesondere, wenn Sie Spanisch lernen setzen Sie sich intensiv mit Land und Leuten auseinander und werden mit dem täglichen Leben konfrontiert.
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Land- und Forstwirtschaft
Der Landwirtschaft stehen zur Zeit zwei Drittel der Gesamtfläche Spaniens zur Verfügung. Die Hälfte davon wird ackerbaulich genutzt, der Rest sind Brachflächen und Weiden. Wo nicht bewässert wird, sind die Erträge gering. Entsprechend wurden in den Gebirgen Stauseen und Kanäle für das Hochtal des Guadalquivir, für die Extremadura und für das Ebrotal angelegt. In den bewässerten Gebieten werden Zitrusfrüchte, Wein (z. T. zur Sherryherstellung), Mandeln, Tabak und Baumwolle angebaut, die wichtige Ausfuhrprodukte sind. Für die Ernährung im Land selbst dienen Getreide (u. a. Reis), Kartoffeln, Gemüse und Obst, auf den Kanarischen Inseln Bananen. Mit der Erzeugung von Südfrüchten steht Spanien an erster Stelle in Europa.
Eine besondere Stellung in der Landwirtschaft nimmt die Schafzucht ein. Sie ist in den ländlichen Regionen Spaniens weit verbreitet und überwiegt im zentralen Teil des Landes. Die kastilischen Städte verdankten früher dem Wollhandel ihren Reichtum. Mit den Tieren wanderten die Hirten über weite Strecken von den Sommerweiden im Gebirge zu den Ebenen. Inzwischen ist die Schafhaltung rückläufig, da die Erträge aus der Rinderzucht höher liegen.
Größere Waldgebiete gibt es nur noch im Norden und Nordwesten Spaniens. Die Nutzung durch die Forstwirtschaft kann den Holzbedarf nicht decken. Heute wird planmäßig aufgeforstet, um vor allem die Bodenabtragung zu verhindern und den Wasserhaushalt zu verbessern. Etwas aus dem ökoligischen Gleichgewicht ist die Wasserwirtschaft auf den kanarischen Inseln geraten. Hier hat der Tourismus negative Spuren hinterlassen.
Der Fischerei stehen vor den Küsten günstige Fischgründe zur Verfügung. Über die Hälfte der Fangergebnisse stammt von der atlantischen Küste. Der wichtigste Fischereihafen ist Vigo im Nordwesten. An der Mittelmeerküste dient der Fischfang nur dem lokalen Markt. Über ein Drittel des Gesamtfanges wird für den Export zu Konserven verarbeitet.
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Bergbau und Industrie in Spanien
Spanien ist reich an Bodenschätzen. Außer Steinkohle südlich von Oviedo in Astrein findet man Braunkohle bei Teruel in Aragonien und in den katalanischen Pyrenäen. Eisenerze werden westlich von León, südöstlich von Bilbao nördlich von Almeria und Be ruel abgebaut. Salz wird dem Meer gewonnen. Die benötigte Energie kommt zum großen Teil von Wasserkraftwerken.
In der Region um Huelva finden sich umfangreiche Fischkonservenindustrien. Die wichtigsten Industrieregionen sind der Norden des Landes, Katalonien, die Küste bei Valencia, Castellón und Madrid mit Umgebung. Zu ihren Hauptzweigen zählen Stahlindustrie und Maschinenbau. Für die chemische Industrie sind Barcelona, Cádiz und El Ferrol Schwerpunkte. Erdölraffinerien befinden sich an Küsten. In der Leichtindustrie stehen Textilien und Nahrungsmittel an erster Stelle.
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Tourismus und Außenhandel in Spanien
Der nationale und internationale Tourismus ist ein deutender Wirtschaftszweig Spaniens und als Devisenquelle unentbehrlich. Touristisch bevorzugt ist wegen des beständigen Sommerklimas die Küstenregion am Mittelmeer, die Costa del Sol, die Costa Blanca und die Costa Brava sind die bevorzugten Regionen am Festland. Fremdenverkehr unter kulturellem Aspekt findet in Madrid, Barcelona, Sevilla, Granada, Jerez de la Frontera, Salamanca, Segovia und in historischen Orten des Landesinneren.
Inzwischen bemüht man sich, durch verbesserte Dienstleistungen und Einrichtungen, wie zum Beispiel hoch qualitative Spanisch - Sprachkurse in Barcelona, Spanisch - Sprachkurse in Málaga, Spanisch - Sprachkurse in Marbella, Spanisch - Sprachkurse in Madrid, Spanisch - Sprachkurse in Salamanca, Spanisch - Sprachkurse in Santiago de Compostela, Spanisch - Sprachkurse in Alicante, Spanisch - Sprachkurse in Valencia, Spanisch - Sprachkurse auf Mallorca und vielen anderen Städten das Image eines Reiselandes zu pflegen, um so die in den letzten Jahren erreichte Besucherzahl rund 40 Millionen Touristen Jahr zu erhalten bzw. noch zu verbessern.
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