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Spanien Special - Santiago de Compostela

Informationen zu Santiago de Compostela

Santiago de Compostela, das Ziel aller Pilger die den Jakobsweg beschreiten, im äußersten Nordwesten von Spanien und von der UNESCO zum Kulturdenkmal der Menschheit erklärt, liegt auf einem Hügel, der vom Fluss Sar und seinem Nebenfluss Sarela abgegrenzt wird, in der Provinz Coruna im Nordosten Spaniens. -> Infos zu Sprachreisen Santiago.

Der Ursprung von Santiago de Compostela geht auf eine Legende zurück: 813 wurde hier das Grab des Apostels Jakob gefunden, der im Jahr 44 enthauptet worden war. Der König Alfons II. besuchte den Ort und befahl den Bau einen bescheidenen Kirche und eines Klosters. Diese beiden Gebäude waren damit der Anfang von Santiago de Compostela.
Gegen Ende des 9. Jahrhunderts ließ Alfons III. die alte Basilika erbauen, der während der Invasion des moslemischen Heerführers Almanzor im Jahr 997 zerstört wurde; bei dieser Invasion wurde auch die Stadt dem Erdboden gleich gemacht. In der Folge wurde Santiago neu aufgebaut und mit einer Stadtmauer umgeben. 1075 begann der Bischof Diego Pelaez mit dem Bau der Kathedrale, der unter der tatkräftigen Leitung des Bischofs Diego Gelmirez, einer Schlüsselfigur für die Entwicklung Santiagos, große Fortschritte machte.
Santiago entwickelte sich im Mittelalter zu einem wichtigen Handels und Kulturzentrum und wurde zu einem Schmelztiegel verschiedenster, oft weit abgelegener Zivilisationen.

Das 14. Jahrhundert ist durch die Turbulenzen der Epoche gekennzeichnet, die bis ins 15. Jahrhundert fortdauerten. Die Renaissance steht in Santiago in enger Verbindung mit dem Namen Fonseca, dem Gründer der altehrwürdigen Universität. Die katholischen Könige richteten in Santiago den Obersten Gerichtshof, Die Audencia National, ein, und ließen in den Jahren zwischen 1501 und 1532 das Königliche Hospital und das Colegio de Fonseca errichten.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts setzte unter dem Einfluss von mehreren Erzbischöfen und religiösen Orden das Baufieber der Barockzeit ein, das im 18. Jahrhundert seinen Höhepunkt in einer eigenen Schule fand. Der Stil drückte der historischen Stadt seinen Stempel auf - die Kathedrale, mehrere Klöster und Kirchen sind Beispiele hierfür - und verlieh Santiago sein heutiges Stadtbild.
Die Jakobsmuschel ist das prägende Symbol der Stadt Santiago de Compostela. Viele Besucher, die in die Stadt kommen, tragen sie an einem einfachen Band um den Hals.



Sprachreisen Santiago de Compostela
Am Besten lernt man Stadt, Land und Leute mittels einer Kultur - oder Sprachreise kennen, da man sich intensiv mit den Gewohnheiten, Gebräuchen und den Lebensumständen der Einheimischen befasst. Beim Spanisch lernen in Santiago ist man kein normaler Tourist, sondern man nimmt am spanischen Alltagsleben teil. Am Vormittag absolviert man seinen Spanischkurs in der Sprachschule und genießt am Nachmittag das kulturelle und mediterrane Ambiente der Stadt. Die Sprachschule in Santiago de Comopostela organisiert interessante, lehrreiche und unterhaltsame Ausflüge wie zum Beispiel nach Vigo, eine Stadt mit wichtiger Bedeutung für den Handel mit Meeresfrüchten und der größten Fischereiflotte Spaniens, Nordportugal oder in eine Bucht mit dem Namen "Rias Bajas".

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