Granada ist eine der schönsten, geschichtsreichsten und legendärsten Städte der Welt und liegt am Fuße der berühmten Sierra Nevada. Im Westen erstreckt sich der ebene und fruchtbare Landstrich der Vega. Im Norden findet sich die Hochebene Altiplano und im Süden die Costa Tropical mit den Städten Almunecar und Salobrena. Die höchsten Berge der Iberischen Halbinsel befinden sich in der Sierra Nevada, die zum Nationalpark, Naturpark und Reservat der Biosphäre erklärt wurde. Der Gipfel des Mulhacén erreicht eine Höhe von 3482 m und der Velvet 3398 m. Infos zu einem Sprachkurs Granada.
Das von der Kunst und Geschichte verwöhnte Granada beherbergte das letzte maurische Königreich der Halbinsel. Sein unsterbliches Monument ist die Alhambra. Zu ihren Füßen liegen die alten Viertel wie das Albayzin (der älteste Stadtteil), der Sacromonte (Zigeunerviertel) oder Realejo in der Stadtmitte. Die moderne Stadt breitete im Umfeld der Boulevards Gran Via de Colón und Renes Católicos aus.
Granada ist mit dem Straßennetz verbunden. Die Schnellstraße A-44 (E-902) verbindet die Stadt mit dem Norden Andalusiens, während die A-92 sie an Málaga und Sevilla im Süden und im Osten an Almeria, Murcia und die Region der östlichen Mittelmeerküste knüpft. Die Erreichbarkeit der Stadt über die Straße ist sehr gut, immerhalb Granadas ist der Straßenverkehr sehr eingeschränkt.
In nur 17 km Entfernung von der Stadt befindet sich der Flughafen von Granada (Chauchina). Eine weitere Anreisemöglichkeit für Ihre Sprachreise in Granada ist die Bahn. Die andalusische Stadt ist mit den wichtigsten Bahnhöfen des Landes verbunden. Das Hotelangebot Granadas ist sehr vielfältig und eines der empfehlenswertesten Andalusiens. Es gibt zahlreiche Fünf-Sterne-, Vier-Sterne- und Drei-Sterne-Hotels. Außerdem steht innerhalb der Anlage der Alhambra das Parador-Hotel offen, eines der meistgeschätzten und meistnachgefragten des nationalen Netzes. Zudem bietet die Stadt eine lange Liste von Restaurants für alle Ansprüche mit Köstlichkeiten aller Variationen.
Der Winter in Granada ist kurz aber streng. Im Ausgleich dazu sind Frühjahr und Herbst sehr mild. Die Nähe zum Gebirge Sierra Nevada bewirkt, dass die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sehr stark sind. Im Winter ist es ratsam, warme Kleidung mitzubringen. Im Sommer ist die Temperatur in der Stadt niedriger als in den restlichen andalusischen Städten, am Abend kann es sogar kühl werden. Die regenreichen Tage konzentrieren sich auf die Herbst- und Wintermonate. Infos zu einem Spanischkurs Granada.
Kein Zweifel besteht daran, dass schon sehr lange vor der Ankunft der Mauren Granada eine wichtige iberische und römische Siedlung war. Die Stadt spielte eine bedeutende Rolle bei der Christianisierung der Halbinsel. -> Infos zu Sprachreisen Granada.
Im Jahr 711 überqueren die kriegerischen Mauren die Meerenge von Gibraltar und gründen später das Kalifat von Córdoba. Nach dessen Fall beginnt Granada in den Vordergrund zu treten. Schließlich erobert 1238 Ibn-al-Ahmar, ein in der andalusischen Provinz Jaén geborener König, die Stadt und ruft dir erste Regierung der Nasriden-Dynastie aus. Seine Nachkommen regierten diese letzte maurische Bastion der lberischen Halbinsel 254 Jahre lang. Zu ihren ruhmreichsten Königen gehören Yusuf 1. und Mohammed V, gerechte und weise Monarchen, laut den Chroniken der Zeit, und Bauherren der prächtigsten Palastanlagen der Alhambra. Infos zur Sprachschule Granada.
Am 2. Januar 1492 weicht der König Boabdil schließlich vor der Belagerung der Katholischen Könige zurück. Die schöne Isabella und Ferdinand ziehen ein und vollenden somit die Zurückeroberung! Anfänglich waren die Bedingungen sehr großzügig. Die Königin Isabella setzte sich dafür ein, dass das Zusammenleben der Kulturen weiterhin möglich sei. Allerdings bricht ihr Urenkel Philipp II., Sohn des Kaisers Karl V. jene friedlichen Bestrebungen, indem er die Anwendung von Verordnungen durchsetzt, welche die Rechte und Freiheiten der maurischen Bevölkerung einschränken. Im Jahr 1500 ereignet sich der erste Aufstand am Albayzín, und siebzig Jahre später schlägt Johann von Österreich den Aufstand der Morisken in den Alpujarras nieder und mit ihm seinen Anführer, Aben Humeya. Nach Aben Humeya sind heute noch Restaurants und Hotels benannt.
In den folgenden Jahrhunderten - wie im laufe des 17.Jh. führt die Stadt den Barockstil ein und es werden Klöster, Konvente und Kirchen nach dem künstlerischen Kanon der Zeit errichtet. Im 19. Jahrhundert erlebt dir Stadt einen Aufschwung. Das Bürgertum der Zuckerindustrie, das ein großes Vermögen mittels seiner landwirtschaftlichen Betriebe an der Costa Tropical angehäuft hatte, übernimmt die Schirmherrschaft einer großen Prachtstraße, die den Namen Gran Via de Colon erhält. Zu beiden Seiten der Avenida werden Gebäude im Jugendstil von großen Persönlichkeiten der Künstlerszene errichte. In jenen Jahren wächst die Stadt bis zum Camino de Ronda, einer Grenze des Stadtgebiets zur fruchtbaren Ebene. Es werden neue Parks und Gärten, lange Boulevards und zahlreiche Wohnviertel angelegt, um dem demografischen Bedarf nachzukommen. Nach dem Bürgerkrieg kehrt eine langsame wirtschaftliche, soziale und kulturelle Erholung ein, die in dir Konsolidierung des universitären Lebens, dem Aufschwung des Wintersports in der nahen Sierra Nevada und der Restauration zahlreicher geschichtlicher Bauwerke mündet.
Sprachreisen Granada
Am Besten lernt man Stadt, Land und Leute mittels einer Kultur - oder Sprachreise kennen, da man sich intensiv mit den Gewohnheiten, Gebräuchen und den Lebensumständen der Einheimischen befasst. Beim Spanisch lernen in Granada ist man kein normaler Tourist, sondern man nimmt am spanischen Alltagsleben teil. Am Vormittag absolviert man seinen Spanischkurs in der Sprachschule und genießt am Nachmittag das kulturelle und mediterrane Ambiente im Süden Spaniens. Die Sprachschule in Granada organisiert interessante, lehrreiche und unterhaltsame Ausflüge in die Umgebung wie nach Málaga, Marbella, Almunecar, Frigilana, Nerja oder Antequera