Alicante, eine Stadt mit angenehmem Klima im Südosten von Spanien - wunderbar geeignet für jede touristische Absicht wie Badeurlaub, Kulturtrip, Städtereise, Golfurlaub oder Sprachreise nach Alicante - liegt an der Costa Blanca, einer der schönsten und beliebtesten Küsten Spaniens. La Costa Blanca, wie sich die Mittelmeerküste der Provinz von Alicante nennt- besteht aus zwei landschaftlich getrennten Bereichen.
Im Norden verläuft die Bergkette parallel zur Küste, der sie sich zuweilen steil abfallend nähert. Im Süden grenzen die Strände an eine weite Ebene mit sandigen Zonen, Palmen und Salzsümpfen. Jeder Winkel dieser Küste steht dem Reisenden offen, von den betriebsamsten und weltoffenen bis zu denen, wo sich noch ganz in der Nähe des Meeres die ländliche Atmosphäre erhalten hat. Alicante verfügt über eine vielgestaltige Anziehungskraft, von den Tälern, die mit ihren in Terrassen angebauten Obstgärten lebhaft an die arabische Vergangenheit der Region erinnern, bis hin zu den Palmenhainen, die eine unglaubliche Artenvielfalt besitzen. Auch das Klima ist sehr unterschiedlich. Während die Temperaturen generell sehr mild sind - der Jahresdurchschnitt liegt bei etwas über 17° C- und es nur ganz selten regnet, ist der Niederschlag in den Bergen des nördlichen Teils logischerweise höher als in den Niederungen um Elche und Orihuela. Die artenreiche Vegetation besteht vorwiegend aus Mandelbaumfeldern, Wein- und Obstgärten sowie herrlichen Palmenhainen.
Die Vergangenheit der Costa Blanca: Phönizier und Griechen siedelten sich in diversen Häfen an und gründen Handelsstädte, wo sie viele Spuren ihrer Kultur hinterlassen. Bevor die Karthager von den Römern unterdrückt werden, hatten auch sie wichtige Handelsstützpunkte in der Gegend.
Alicante gehörte später kurzfristig zu Byzanz und den Westgoten, während sie im 8.Jahrhundert zu einer wohlhabenden Region von Al-Andalus (Andalusien) wird. -> Infos zu Sprachreisen Alicante
Im 13. Jahrhundert beginnt endgültig das christliche Zeitalter, an dessen Anfang ein Zwist zwischen den Königshäusern von Aragón und Kastilien steht, die sich um die Grenzen streiten und zum Zeichen ihrer Anwesenheit den Gebrauch zweier Sprachen verewigen. An die Niederlage der Muselmanen erinnert seither ein außerordentlich anziehendes Fest - los Moros y Cristianos. Den Besuchern der Region wird diese Festivität in mehreren Ortschaften geboten. Falls Sie Ihren Sprachkurs in Alicante also zum Zeitpunkt der Feierlichkeiten absolvieren, sollten Sie unbedingt die Veranstaltungen besuchen. Es werden Umzüge mit wunderschönen Kostümen gemacht und man kann bis spät in die Nacht feiern.
Die Neuzeit steht unter dem Zeichen der Konflikte. Soziale Unruhen und äußere Gefahr durch Piraten bringen eine Veränderung der unsicheren Küsten mit sich. Nach einem ganzen Jahrhundert - dem I6. - voller Vorfälle, verfügt Felipe III. die Ausweisung der "moriscos" (bekehrte Muselmanen), die der Zusammenarbeit mit den Berbern verdächtig sind, die von Zeit zu Zeit die Küste plündern. Das Ergebnis solch einer einschneidenden Maßnahme muss zwangsweise besondere Härte bringen: einerseits rebellieren die "moriscos" mehrere Male, da sie dasselbe Recht zum Bleiben zu haben glauben wie die Nachkommen der alten Christen. Nach abgeschlossener Ausweisung, andererseits, verliert das Land seine erfahrenen Bauern, die es ertragreich gemacht haben. Das ganze 17. Jahrhundert. muss vergehen, bevor die Ernten der Obstgärten wie früher sind.
Im 18. und 19. Jahrhundert, nimmt das Leben an der Costa Blanca einen relativ friedfertigen Verlauf. Mit Ausnahme von Alicante und Denia, die sich schnell zu blühenden Hafenstädten entwickeln, besteht die Küste aus einer Reihe kleiner Fischereidörfer, die sich mit ihrem landwirtschaftlichen Umfeld weit abseits der Kriegswirren befinden. Erst zu unserer Zeit ist ein tief greifender Wandel spürbar, der sich glücklicherweise gewaltlos vollzieht. Die Verbreitung der Eisenbahn, des Kraftwagens und des Flugzeugs bringt eine neue Welle von Eindringlingen, die diesmal jedoch in Frieden kommen.
Auch in Alicante gibt es nach wie vor die für Spanien typische Siesta. Genießen Sie die ruhigen Nachmittagsstunden bei einem Cortado (schwarzer Kaffee) oder bei einer "Horchata" (Mandelmilch). Alicante hat sich trotz des Tourismus den Charme einer Universitätsstadt bewahrt. Man kann dort ungezwungen in den zahllosen Bars, die nach wie vor von den Einheimischen besucht werden, bis in die Morgenstunde feiern und das spanische Lebensgefühl genießen. Trotz einer relativ hohen Einwohnerzahl (ca. 280.000 Einwohner) ist in Alicante so gut wie alles zu Fuß erreichbar, was für Städtereisende und beim Spanisch lernen in Alicante sehr hilfreich und praktisch ist. Die vielen Strände in und um Alicante bieten ausreichend Möglichkeiten, die Zeit außerhalb des Unterrichts zu genießen. Man kann Schwimmen, Segeln oder Surfen und in den teilweise unter Naturschutz stehenden Gewässern herrlich Schnorcheln. Auch die Umgebung ist einen Besuch wert: Die über 1500m hohen Berge um Alicante laden zu Wander- und Klettertouren ein. Die umliegenden idyllischen Dörfer wie Altea mit seinen malerischen weißen Häusern, den romantischen Gassen und der Kirche am Hügel bieten einen interessanten Kontrast zum Stadt- und Strandleben.
Sprachreisen Alicante
Am Besten lernt man Stadt, Land und Leute mittels einer Kultur - oder Sprachreise kennen, da man sich intensiv mit den Gewohnheiten, Gebräuchen und den Lebensumständen der Einheimischen befasst. Beim Spanisch lernen in Alicante ist man kein normaler Tourist, sondern man nimmt am spanischen Alltagsleben teil. Am Vormittag absolviert man seinen Spanischkurs in der Sprachschule und genießt am Nachmittag das kulturelle und mediterrane Ambiente der Costa Blanca. Die Sprachschule in Alicante organisiert interessante, lehrreiche und unterhaltsame Ausflüge in die Umgebung wie zum Beispiel nach Altea oder nach Elche, wo sich der drittgrößte Palmenhain Europas befindet.